Nicht zu früh freuen, Pro Reli, Januarnächte sind lang!
»Pro Reli« ist überzeugt, ausreichend Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt zu haben. Die Radiowerbung mit der Aufforderung, die Unterschriften zurück zu schicken, belästigt trotzdem weiter.

Der REF: Religion Ethik Fundamentalismus wurden heute interessante Fotos zugespielt – und, »Pro Reli«, was soll man sagen?! Wenn all deine 195.000 Unterschriften von dieser Qualität sind:
Herzlichen Glückwunsch!
Nicht vergessen, nicht jede Unterschrift ist auch eine gültige!
Um dem etwas nachzuhelfen, hat die REF: Religion Ethik Fundamentalismus vor fünf Tagen begonnen, die »Pro Reli«-UnterschriftensammlerInnen zu beobachten. Alle Menschen, die unterschreiben, wurden und werden von der REF direkt angesprochen und über die Lügenpropaganda der Fundamentalisten aufgeklärt. Die Mehrheit nutzt daraufhin gerne unsere »Da mach ich nicht mit«-Postkarte an den Landeswahlleiter, um die Unterschrift zu widerrufen.
Wir sind gespannt auf die Zahlen, die ab dem 21. Januar veröffentlicht werden. Den letzten Apfel, »Pro Reli«, den esst nicht ihr!
REF: Ab heute Radio Evangelischer Fanatismus?
Es ist schön zu sehen, wieviel Energie die REF: Religion Ethik Fundamentalismus freizusetzen vermag. Innerhalb kürzester Zeit war die Stadt mit unserem Propagandamaterial übersät, und eben machte uns Judith auf ein Interview aufmerksam, das das Internetradio Jesuswelle vor einigen Tagen mit einem »Matthäus« führte, der im Namen der REF sprach. Matthäus, wir kennen dich nicht, aber: gute Arbeit!
Hier kann man das Jesuswelle-Interview herunterladen oder gleich hier anhören – Achtung: das Interview beginnt etwa bei 1:30 Minuten und geht bis 8:10 Minuten. Davor und danach kommt »Musik«.
»Huber go home«
Wäre unsere Formulierung gewesen. Robert Dietrich hat es in seinem offenen Brief an Bischof Huber beredter formuliert. Sehr lesenswert!
Wir wären, Huber, auch interessiert an der Korrespondenz, die Sie in den letzten Monaten erhalten haben. Könnten Sie die bei Gelegenheit mal veröffentlichen?
In der taz war ein schöner Artikel mit dem Titel Predigt gegen die Initiative »Pro Reli«: Verrat am christlichen Auftrag zu lesen. Ebenfalls lesenswert.
Was noch?
»Pro Reli« sammelt Unterschriften in der U-Bahn und drängt diejenigen, die dort ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen, »Straßenfeger«- und »Motz«-VerkäuferInnen, an den Rand. Tolle Sache, Christenfundis!
